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Marty_Huber
Queering Gay Pride
Zwischen Assimilation und Widerstand
13 x 20 cm, Softcover
ISBN 978-3-902902-06-1
Erscheint im Juni 2013
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Anhand von Gay-Pride-Paraden in vier europäischen Städten – Wien, Amsterdam, Budapest und Belgrad – geht Marty Huber den komplexen Bedingungen und Ambivalenzen queerer Aktivismen nach. Gay-Pride-Paraden als öffentliche Demonstrationen, um auf die rechtliche Lage von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgenderpersonen, Intersexuellen und Queers (LGBTIQs) hinzuweisen, wurden in den letzten Jahrzehnten über den Globus verbreitet und haben unterschiedlichste Resultate produziert, von Kommerzialisierung bis zu gewalttätigen Übergriffen.
Im Fokus der Analyse stehen vor allem performative Praxen während der Paraden, die vor dem Hintergrund von Performanz- und Ideologietheorien sowie Theorien zu Gouvernementalität und entlang verschiedener thematischer Stränge wie Raumpolitik, Spektakel, Normalisierung und Nationalismus kritisch analysiert werden. Mittels zahlreicher Beispiele für performative Interventionen und künstlerische Setzungen – auch abseits von Gay-Pride-Veranstaltungen – werden queere Auseinandersetzungen mit hegemonialen Strukturen anschaulich nachgezeichnet und so insgesamt das Potenzial politischer Performance verdeutlicht, Proteste wie auch Feierlichkeiten miteinander zu verbinden und als Methode der Emanzipation zu verstehen.
Marty Huber hat Theater-, Film- und Medienwissenschaft studiert und verknüpft in ihren zahlreichen Aktivitäten queer-feministische Theorien und Praxen mit Fragen der Allianzenbildung zwischen verschiedenen sozialen Bewegungen.

Judith_Jennewein
Die wundersamen Weltraumabenteuer von Helen Hayer und Christine de Castelbaraque
Roman
13 x 20 cm, Softcover
ISBN 978-3-902902-04-7
Erscheint im Juni 2013
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Wir schreiben das Jahr 2848. Von der Erde aus reist ein Transporter Richtung Planet Eden – zum Austragungsort der Wahl zur Miss Universe. An Bord sind
die fünfmalige Gewinnerin Helen Hayer und die Commandress Christine de Castelbaraque, die einander auf Anhieb unsympathisch sind. Christine, eine stolze und mutige Weltraumforscherin, kann nicht fassen, dass sie dazu verdonnert wurde, einen einfachen Personentransport durchzuführen. Helen wiederum will sich von der arroganten Commandress nicht von oben herab behandeln lassen. Beide sind froh, dass ihre gemeinsame Reise nur kurze Zeit dauern wird. Doch bevor sie auf dem Planeten Eden ankommen, werden sie entführt
und zu einer Mission gezwungen, die die Zukunft der Welt verändern soll. Auf der folgenden Reise durch Raum und Zeit verschlägt es Helen und Christine in die letzten Winkel des bekannten Universums. So erfahren sie auf dem Planeten Zoya, was eine richtige Tourismus-Maschinerie ist, wie es sich auf Una, dem wohl hässlichsten Planeten des Universums, lebt und dass der Sozialismus auf Friedegunde West noch real existiert. So weit ihre Reise auch führt, der längste Weg, den beide schließlich zurücklegen müssen, ist
jedoch der aufeinander zu.

Sarah Binder, Sarah Kanawin, Simon Sailer und Florian Wagner (Hg_innen)
How I Got Lost Six Feet Under Your Mother
Ein Serienbuch
13 x 20 cm, Softcover
ISBN 978-3-902902-05-4
Erscheint im Juni 2013
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In den letzten Jahren wurden TV-Serien von der Sphäre der seichten Unterhaltung zum Gegenstand feuilletonistischer und wissenschaftlicher Debatten. Immer öfter ist seitdem zu beobachten, dass subversives Potenzial in die jeweils neuesten Serien hineingelesen wird, während problematische Darstellungsweisen übersehen oder wohlmeinend umgedeutet werden.
Dieser Sammelband stellt die Frage, an welche Sehnsüchte Fernsehserien anknüpfen und warum so gern auf subversive Lesarten als Schablonen der Rezeption zurückgegriffen wird. Ziel ist eine gesellschafts-, herrschafts- und selbstkritische Auseinandersetzung mit Fernsehserien unterschiedlicher Genres und mit ihren kulturindustriellen Identifikationsangeboten.
Die Autor_innen der deutsch- und englischsprachigen Essays kommen aus unterschiedlichen Disziplinen, wie Medienwissenschaft, Gender Studies, Politikwissenschaft, Philosophie, Publizistik und Theaterwissenschaft.
Die Herausgeber_innen haben 2011 den Verein für kritische Theater-, Film- und Medienwissenschaft (kritTFM) gegründet, um eine alternative und ausdrücklich partizipativ angelegte Plattform fu¨r eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit Theater, Film und/oder Medien zu schaffen.
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