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Alexander Lippmann

 

Sumpfwandertag

 

Roman

 

 

 

 

 

Softcover, 200 Seiten

ISBN 978-3-902902-24-5   

EUR 14,95 (inkl. USt)

 

 

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Wien in der nahen Zukunft: Die Einführung einer „Sicherheitsnovelle“, die Freiheitsrechte stark einschränken soll, steht kurz bevor. Im politischen Untergrund der Stadt brodelt es, heftige Straßenschlachten werden für den Tag der Abstimmung erwartet.

 

Hagen Steiner ist von der politischen Situation direkter betroffen als viele andere. Als ehemaliger Trotzkist hat er soeben seinen Job als Pressesprecher eines sozialdemokratischen Politikers verloren, da dieser um sein Amt fürchtet. Die Erkenntnis, dass er die letzten Jahre verschwendet hat, lässt Steiner in eine Krise rutschen. Betrunken randaliert er auf der sozialdemokratischen Feier zum 1. Mai und prügelt sich dort mit seinem früheren politischen Mentor und Genossen Farid, der ihn als Opportunisten beschimpft. Als autonome Neonazis die Veranstaltung stürmen, wird Steiner bewusstlos geschlagen. Er erwacht neben der Leiche Farids und gerät unter Verdacht, ihn im Streit ermordet zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen, sucht Steiner im autonomen Neonazi-Milieu nach Spuren und verstrickt sich in ein Geflecht aus politischen Intrigen, die nicht nur für ihn zur tödlichen Gefahr werden.

 

Sumpfwandertag ist ein Noir-Polit-Krimi. Der Roman knüpft an Traditionen der Protestliteratur der 1970er-Jahre an und verdichtet aktuelle politische und gesellschaftliche Themen zu einer spannungsgeladenen Erzählung.

 

 

 

Alexander Lippmann wurde 1978 in St. Pölten geboren. Er war als freier Journalist für verschiedene österreichische Printmedien tätig und arbeitet als Bibliothekar in Wien. Sänger der Doom-Metal-Band „Iron Heel“. Sumpfwandertag ist sein erster Roman.

 

Die Verkaufsstände waren eine Mischung aus Mittelaltermarkt und Esoterikmesse. Alles durch den deutschnationalen Fleischwolf gedreht. Met wurde aus Hörnern getrunken, mutige Mädchen ließen sich mit Henna-Tattoos aus Hakenkreuz-Ornamenten die Hände verzieren, Runen wurden geschnitzt, gegossen und als Anhänger verkauft und insgesamt wurde alles vereinnahmt, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Für die an den Ständen angebotene Musik musste man schon spezielle ‚Heimatseiten‘ im ‚Weltnetz‘ durchwandern, um sich dann endlich Tonträger mit nationalrevolutionärem Hip-Hop, völkisch orientiertem Reggae oder teutonischem Minimaltechno zu Gehör bringen zu können.

 

 

 

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